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Mathematik-Online-Lexikon:

Gleitende Tabellen und Abbildungen in LaTeX


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Innerhalb einer mit der tabular-Umgebung erstellten Tabelle lässt LATEX keinen Seitenumbruch zu. Passt eine Tabelle nicht mehr ganz auf eine Seite, so wird diese und der nachfolgende Inhalt deshalb auf die nächste Seite gesetzt, was zu unausgewogenen Seiten führen kann. Vergleichbare Effekte können beim Einbinden von Grafiken auftreten

Abhilfe schafft hier die gleitende Umgebung

\begin{table}[Position]     Tabelle      \end{table}
für Tabellen bzw.
\begin{figure}[Position]     Grafik      \end{figure}
für Abbildungen.

Gleitend bedeutet, dass LATEX den Inhalt der jeweiligen Umgebung aus dem Kontext herauslösen und an die nächstmögliche Position verschieben darf. Die Art der Positionierung kann durch den Parameter Position beeinflusst werden. Zur Verfügung stehen:

Die Positionierungsangaben lassen sich kombinieren. Ohne Angabe des optionalen Parameters wird der Standard tbp verwendet.

Durch Angabe von

\caption{Bezeichnung}
lässt sich eine von LATEX nummerierte Bezeichnung der Tabelle bzw. Bildunterschrift einfügen. Der Befehl
\listoftables     bzw.     \listoffigures
erzeugt ein Verzeichnis aller im Dokument vorkommenden Tabellen bzw. Abbildungen an der Position seines Auftretens im Quelltext.

(Autor: Joachim Wipper)

[Beispiele] [Verweise]

  automatisch erstellt am 20.  6. 2006